B.abuse

Aus Saarsound
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Since 1991


[b.abuse] are Vocals, Keys, Electronics, Samples, Guitar, Bass, Piano, Percussion & Drums.

  • since 1991.[b.abuse] is anti fascist and anti sexist.


Audio

  • Demo - s/t (1992)
  • 7"-EP - Blinded by science (1994 / Sunstreet Records)
  • 7"-EP - Menschwerdung (1995 / Short Egg Records)
  • 7"-EP - Und dennoch überspringe ich Zeiten (1996 / Rex Rotari Records)
  • Tape - Tens65 (1998 / D.I.Y.)
  • LP - Connemara (2002 / Hombre Lobo Rec, Scrotum Rec., Antiwörk Rec.)
  • LP/CD - Misery is the Rhythm of the World (2005 / Antiwörk Rec., Bloom Explode, Impuremuzik)
  • CD - All animals are laying trail (Instrumental-Recording Session @Rogue Studios )
  • LP - Devils Harvest (2012 / Midsummer Records)

Press/Booking

  • info@midsummer-records.de

web

Reviews

[b.abuse] - Devil`s Harvest (Midsummer Records) Chaos / Metal / Postrock / Ambient Bewertung: Großartig (9/10)

Ich hab mal irgendwo gelesen, dass eine Band, die nicht in den ersten paar Jahren durchstartet, ihr Ding eigentlich begraben kann. Naja. Das mag vielleicht für Verkaufszahlen stimmen (oder auch nicht), aber so ein Album wie „Devil's Harvest" schreibt man nun mal auch nicht, wenn man grade die ersten paar Tage zusammen im Proberaum war!

Denn dieses Monster von Album kommt von einer Band, die bereits seit 1991 unterwegs ist. Und aus Deutschland kommt – aus dem Saarland um genau zu sein. Und ihre Musik? Tja. Die ist teilweise schwer zu beschreiben. Man findet hier Parts zwischen Screamo, Chaos und Metal. Manchmal wird es aber auch doomig und düster. Und andauernd werden sie auch sehr atmosphärisch und können dann auch komplett auf Gesang verzichten. Und durch dieses ganze Hin und her ist dieses Album unheimlich dynamisch und ich muss zwischendurch immer mal wieder nachsehen, ob ich denn immer noch die gleiche Band im Player habe.

Denn bei [b.abuse] geht es wirklich von einem Song, in dem sich die Band die Seele aus dem Leib keift über in ein Stück welches absolute Posthardcore/Postrock-Elemente hat und unglaubliche Tiefen in ihrer Musik zeigt. Und egal, für welches Element sie sich entscheiden: sie machen es großartig! Und sie klingen dabei, als würden sie den Hörer erschlagen wollen. NEUROSIS fallen mir ein – aber das beschreibt es eben noch nicht. Genauso gut müsste man dann auch Bands wie CASPIAN ins Spiel bringen. Und GAY FOR JOHNNY DEPP...

Mit wem auch immer man [b.abuse) vergleichen möchte: man muss schon ziemlich hoch ansetzen um den Saarländern gerecht zu werden. Diese Musik ist zwar nicht einfach, findet aber sofort den Weg in Hirn und Herz und reißt vor allem durch die unglaubliche Dynamik und Atmosphäre mit. Endlich mal wieder eine Band, die ihren eigenen Weg geht! (http://www.burnyourears.de/alben/37201-b.abuse-devils-harvest.html)


Seit 1991 machen die Saarländer von [b.abuse] zusammen Musik und entwickelten in der Zeit ihren chaotischen, zerstörerisch-depressiven Stil. Ihr aktuelles Album Devils Harvest besteht aus acht Songs und ist als Download und auf Vinyl erhältlich.

Sie selbst beschreiben ihre Musik als eine Mischung aus Postrock, Doom-Metal und Ambient und sie warnen den Hörer vor, dass sie auf Konventionen scheißen und ihr eigenes Ding machen. Ich war wirklich gespannt, was mich erwartet, weil ich trotz ihres langen Bestehens zuvor noch nie von ihnen gehört hatte und man sich allein aufgrund solcher Schlagworte kein Bild machen kann, reinhören war angesagt. Also gesagt, getan. Der erste Song “scissor/monkey” lief an und schnell war klar, dass ihre Musik sich nicht davor scheut, die verschiedensten Einflüsse einzubringen und miteinander zu vermischen. Es wirkt wie ein Baukasten aus Postrock, Doom, Ambient, Crust und sogar Blackmetal Elementen, die sie auf eine einzigartige Weise anordnen und mit düsteren Sprechpassagen und gutturalem Gesang spicken. Ihre Songs erzählen vom Weltuntergang und vom Chaos und können einen richtig runterziehen.

Ich würde sogar soweit gehen, es als absoluten Overkill zu bezeichnen, aber im positiven Sinne. Die Songs sind hoffnungslos, chaotisch und depressiv, es ist ein Wechselspiel aus ruhigen, melodischen Parts und aufbrausenden, wütenden, zerstörerischen Passagen. Es gibt keine Strukturen, es gibt keine Wiederholungen und die Songs sind alles andere als Ohrwurmverdächtig, dafür sind sie viel zu wirr. Es ist genau das, was man sich von einer solchen Band wünscht. Sie nehmen keine Rücksicht auf den Standart und sie verfolgen keinen roten Faden, sondern machen straight ihr eigenes Ding und formen etwas Eigenes nach ihrem Geschmack.

Ich habe gelesen, dass man sie mit Neurosis vergleicht, aber das trifft es nicht ganz, meiner Meinung nach. Wenn ich einen Vergleich ziehen müsste, würde ich auf die polnische Crust Band Silence verweisen, obwohl das mit den Vergleichen auch immer schwierig ist. Ich empfehle daher, sich das Album zuzulegen und sich selbst ein Bild zu machen, wenn ich aus dem Fenster schaue, würde ich sagen, dass das Wetter sehr passend für dieses starke Album ist. (http://www.prettyinnoise.de/b-abuse-devils-harvest.html)

"Unglaublich! Da gibt es eine Band, die seit 1991 unterwegs ist und genau die Art von Musik macht, auf die ich abfahre und trotzdem braucht es 21 Jahre und einen Vertrag mit dem Label meines Vertrauens damit ich auf die Jungs aufmerksam werde. Aber genau deshalb liebe ich diesen Job so: Immer wieder entdeckt man faszinierende Bands, Perlen in der Flut an Veröffentlichungen, die über uns hereinbricht. Und wenn es dann noch eine so tiefschwarze und brüchige Perle ist wie die von [b.abuse], freu ich mich umso mehr.

Die Rede ist vom neuen, sechsten Output der Saarländer [b.abuse], der auf den Namen „Devils Harvest“ hört. Gleich vorweg: Die Scheibe erscheint über Midsummer Records, aber leider nur als Download (bäh) und Vinyl (hab ich mich immer noch nicht zu durchgerungen). Schade, denn die Musik von [b.abuse] hat durchaus das Potential sich eine feine Hörerschaft zu erschließen. Vielleicht ist das aber ja sowieso genau die Hörerschaft, die (bis auf mich und meine schöne CD-Sammlung) eh schon wieder voll auf Vinyl umgestiegen ist. Nun aber genug der Vorrede. Was die Saarländer auf „Devils Harvest“ abliefern, lässt sich gut mit den Heroen und Genrebegründern von Neurosis vergleichen und zwar einmal quer durch deren Discographie. [b.abuse] kreieren acht Visionen einer post-apokalyptischen Welt. Acht trostlose, verzweifelte Brocken (von „73 Seconds To Hell“ mal abgesehen) völlig ohne Hoffnung. Acht Hommagen an die Menschheit. Die musikalische Nähe zu Neurosis drückt sich dabei in vielerlei Hinsicht aus. Neben langsamen, extrem beklemmenden und doomigen Passagen finden sich genau so wütende, manchmal dissonante Ausbrüche wie ruhige, fast schon meditative Teile. In diesen muss ich gelegentlich (inhaltlich paradoxerweise) an Wovenhand denken oder eben an Neurosis Meisterwerk „The Eye Of Every Storm“. Zusätzlich zu diesen ruhigen Teilen, in denen mit tiefer Stimme wie angedeutet ruhig gesprochen und gesungen wird, kommen natürlich die genretypischen, ausgekotzten, verzweifelten Screams und Growls zum Einsatz – häufig auch noch künstlich verfremdet. Teilweise (bspw. bei „Scissor / Monkey“) sind diese emotional dermaßen überspitzt, dass das Ganze auch schon fast als DSBM durchgehen könnte. Lifelover zusätzlich als gesangliche Referenz zu nennen würde sicher einen Schritt zu weit gehen, trotzdem muss ich beim Hören auch immer wieder an die Schweden denken.

Gibt es etwas an „Devils Harvest“ auszusetzten? Ich kann nichts finden, muss aber eben auch zugeben, dass die Saarländer einfach ziemlich genau meinen Musikgeschmack treffen. Vereinzelte Sprachsample sorgen für den nötigen Spannungsbogen, die Musik ist sowohl was Tempi wie auch Härtegrad angeht durchgehend abwechslungsreich und dennoch schlüssig gehalten. Natürlich sucht man hier Strophe/Refrain Schemas genauso vergeblich wie eingängige Ohrwürmer, aber sind wir ehrlich, das erwartet und will auch niemand bei dieser Art von Musik. In diesem Sinne: Reinhören und vielleicht ist ja der Mix aus Post Metal / Rock, Ambient, Doom und Chaos von [b.abuse] der langerwartete Grund sich endlich doch noch 'nen Plattenspieler zu kaufen!"

Bewertung: 9/10 Redakteur: Florian F. (Profil) http://www.metal1.info/reviews/reviews.php?rev_id=5716


Die Ernte der Teufel? [b.abuse] mit "Devils Harvest".

Seit 1991 machen die Saarländer [b.abuse] nun zusammen Musik. Diesen Monat brachten sie nun ein neues Werk mit dem Namen "Devils Harvest" via Midsummer auf den Markt. Ein düsteres Album, das acht Mal die Welt untergehen lässt. Zwischen Doom, Ambient und Psychedelic wird hier ein Post-Rock-Brett abgefahren, das die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. So viel kann vorab schon einmal gesagt werden. Die finsteren, kratzenden Vocals schürfen eine Kerbe durch die mitreisenden musikalischen Wogen, die die Band in ausgefeilter Inszenierung durch die Lautsprecher treibt. Freunden von Neurosis oder den weniger bekannten Trenches wird alsbald der Sabber im Mund zusammen laufen. Lobhudelei hin oder her. An diesem Album finde ich nichts auszusetzen. Vielleicht, dass es nur acht Titel sind. Und eine Dreiviertelstunde immer so schnell vorbei ist. Vor allem wenn man so packend unterhalten wird. Aber dann hört man die Platte eben nochmals, und nochmals. [b.abuse] leben ihre Musik, und schaffen mit ihren alptraumhaften Klanggebilden eine seltsame Welt, die eine tief schwarze Aura zu haben scheint. Allerdings, eröffnet der letzte Song auf "Devil's Harvest" sonnige Facetten, die eine gewisse Hoffnung versprühen. Plötzlich scheint die Apokalypse überlebt. Der Song mit dem Titel "73 seconds to hell" scheint zu guter letzt die zynische Erlösung zu sein.


[b.abuse] - „Devil’s Harvest“ LP (+ MP3) (Midsummer Records, 2012) Langsam und punky agieren [b.abuse] aus Saarbrücken. Damit machen sie es dem Hörer alles andere als leicht, denn einerseits schleppen sie sich langsam durch die Pampa, dann wiederum ziehen sie den Punk-Knüppel an. „Devil’s Harvest“ röhrt an allen Ecken und Kanten; hier werden keine Freundschaften geschlossen, sondern „ein Scheiß drum gegeben“ (O-Ton der Band). Die Musik wird manchmal etwas hektisch, dann wieder schleppend. [b.abuse] wissen den harten Sound ihrer Musik entsprechend abzuwechseln, dass nicht in einem fort nur die Brutalo-Schiene zur Geltung kommt. [b.abuse] werden von zu vielen Einflüssen getragen, als dass sie nur eine Schiene fahren wollen. Die Saarländer halten sich den Kopf frei und tummeln sich wild und munter im Areal. „Devil’s Harvest“ unterhält die Meute und hält sie bei Laune. Für Hardcore-Anhänger wie auch für aufgeschlossene Metal-Fans bietet sich eine genauere Beschäftigung mit der Scheibe an. Die Band beschreibt ihre Musik als Chaos und zeigt sich auch sonst eher bedeckt, was ihre Band angeht. In ‚Der Bremser lässt ein Eisen tanzen‘ (Wie geil ist das denn? Expressionismus im Post-Hardcore.) bleibt der Song recht monochrom, was aber durch sehr bestechende Instrumental-Passagen aufgewogen wird. Wenn man jedoch nicht zu der Sorte Hörer gehört, die das verträgt, sollte man tunlichst die Finger von dem Stoff lassen. Bleibt also eine Platte zwischen allen Stühlen, was so schlecht nicht sein kann. Vorher aber anchecken, ob’s gefällt, ja? (LEGACY)


B.Abuse - Misery Is The Rhythm Of The World (Antiwörk Rec.)

In a time where style rules over substance, it's no surprise that the truly great bands remain unnoticed if they don't have the cool haircuits. B.Abuse is one of those bands. Their kind of dark and gloomy doom-sludge-destructo-rock is up there with all your fave Isis-rip offs. Or, wait... actually it's much better. But please don't care. This band is not on Hydra Head or Southern Lord. This record is not limited. That means you are not going to buy this anyway. (YUMMY)

B.ABUSE - Misery Is The Rhythm Of The World LP (Antiwörk Rec.) New album by this long-running german band with 4 extremely long tracks, each one running about 10 minutes. Shifting from screamo hardcore to haunting quieter parts with a dark and desperate atmosphere, this band can be filed somewhere in between NEUROSIS and ISIS... (X-MIST)

B.ABUSE - Misery Is The Rhythm Of The World LP (Antiwörk Rec.) Du musst kein Genie sein, um bereits anhand des Artworks, der Texte, des Plattentitels und des auf dem Einleger abgedruckten Zitates Jens Bjorneboes zu erahnen, wie die Musik von B.ABUSE ist. "... in einer Welt reiner Schmerzen, in der alle Eindrücke, die von außen kommen, sich anfühlen, als berührten sie eine Stelle des Körpers, von der die Haut abgezogen ist." Auf "Misery Is The Rhythm Of The World" bekomme ich gerade den Soundtrack zu genau diesem Gefühlszustand in Form von vier Songs, die alle ca. zehn Minuten lang sind. Der Band gelingt es wirklich gut, einen deprimierenden Strudel aus Angst, Dunkelheit, Zerstörung und Verzweiflung zu erschaffen. Die Texte sind bei zwei Songs auf Deutsch, bei einem auf Englisch und ein Lied hat keinen Text. Hier und dort tauchen Samples auf, die die negative Grundstimmung unterstreichen. Ob Platten, die so klingen, wie diese hier klingt, wirklich zünden und berühren, hängt immer von der gegenwärtigen Verfassung von Kopf, Herz und Seele der Hörerin und des Hörers ab. Ich stelle mir vor, ich spiele das hier einem guten Freund vor und er/sie sagt: "Ich kann damit nichts anfangen", dann müsste ich mich doch eigentlich freuen, oder? Ein gutes Zeichen? Oder ein schlechtes, weil Leid und Elend immer da sind und erkannt werden müssen, egal wie es einem selbst geht? Alles andere wäre die Augen zu verschließen? Natürlich ist das "Außen" und das "Innen" auch untrennbar miteinander verbunden, keine Frage. Ich weiß es nicht. Wer jetzt immer noch Vergleiche braucht, der kriegt jetzt noch die Bandnamen ENVY, LVMEN und ALLEE DER KOSMONAUTEN vor die Füße geschmissen, B.ABUSE liegen irgendwo dazwischen, ohne Eigenständigkeit einzubüßen. Was aber auch kein Wunder ist, es gibt die Band schließlich schon über zehn Jahre. Na super, und ich war schon auf Sommer eingestellt . (OX-FANZINE )

Misery is the rhythm of the world (Antiwörk Rec.) Bei vier Songs in über 40 Minuten dürfte schnell klar sein, dass wir es hier nicht gerade mit Thrashkings zu tun haben? Stattdessen regieren hier ewigwährende, langgezogene Instrumentalpassagen, die sich in exstatischen Gefühlsausbrüchen und einem coolen Mix aus gekreischten und flehenden Vocals auflösen. Dürfte Freunden von Bands wie Envy, Lvmen oder auch Old Man Gloom und Co gefallen. Passend zur negativen Grundstimmung kommt das triste Artwork und die Texte ? schönes Gesamtwerk! (Green Hell)

B.ABUSE - Misery Is The Rhythm Of The World LP (Antiwörk Rec.) Die Saarländer sind schon seit eh und je dabei, haben es aber erst jetzt geschafft ihre zweite LP aufzunehmen, aber das Warten hat sich gelohnt: Ihr apokalyptischer schwerer Drone-Hardcore hat ganz klar Neurosis, Isis und diverse Neurot/Hydra Head Bands als Vorbild (nicht umsonst sind hier nur 4 Songs mit jeweils um die 10 Minuten drauf). Dass dabei nicht das Rocken vergessen wird macht die Sache nur besser, der Screamo-Einfluss steht den Jungs super, und auch die deutschen Texte passen einfach. Gutes Release! (Flight13)


B-ABUSE Connemara LP (Hombe Lobo / Antiwörk) Inventive emotional hardcore - goes screamy to quiet, minor chords, samples put over music at times - sounds like something from the 90s, like the French emo of Fingerprint / Ivich - has the sound of the classic Dead Wrong demo in there sometimes too, the songs flow into one another with the odd Faust / krautrock interlude quite unique and nit what I was expecting to hear at all. Worth checking out for sure. No lyrics so I can't comment on that. (Reason To Believe #9)

B-ABUSE Connemara LP (Hombre Lobo / Antiwörk) B-Abuse surprised me with this record. You can't really tell what to expect from the cover, but I certainly wouldn't have guessed this. Their sound is an especially driving blend of melodic and brooding hardcore. A moody, atmospheric and dark vibe is cast over the whole record. Even when the songs rock at their utmost, this intense weight is layered over them. This strong sound works well with the number of samples they infuse into the tracks. It makes for an interesting record for sure. (Heartattack #37)

B-ABUSE und dennoch überspringe ich Zeiten 7"-EP (RexRotari Rec.) Dieser Kleinod wurde schon lange vor der göttlichen Connemara LP veröffentlicht, aber da ich diese Single erst jetzt bekommen habe will ich sie, auch wenn ich versuche mich kurz zu fassen, euch nicht vorenthalten! Hier machen B-ABUSE, die ihren Namen später in [B.ABUSE] geändert haben - whoa, big fucking change, ehr?! -, im Prinzip schon dieselbe Musik wie auf der Connemara LP, nur klingt der ganze Spaß noch lange nicht so psychotisch, brachial und / oder ausgereift wie auf dem wirklich geilen Longplayer, aber wenn man darüber hinwegsieht bleibt immer noch ein ordentlicher, old NEUROSIS beeinflußter Zweitracker, der durchaus seine Momente hat, wobei ich, wenn ich [B.ABUSE] hören will, allerdings jederzeit die Connemara LP bevorzuge. (Eye Witness # 52)

B-ABUSE Connemara LP (Hombre Lobo / Antiwörk) Nach zwei Singles nun der Debüt-Longplayer der Saarländer. Der apocalyptische Hardcore wird weiter voran getrieben und präsentiert sich in durchaus ansprechender Form. Sieben Monster-Tracks, der Großteil mit deutschen Titeln wie "daumenkino ohne hand" oder "die welt mal wieder eine scheibe", aber durch das Geschrei des Sängers schwer zu verstehen. Dabei wechseln heftige Parts á la frühe Neurosis mit zurückgenommen Teilen, die dann meist mit unverzerrter Gitarre auskommen und auch vor dem Einsatz von Keyboards / Samples nicht zurückschrecken. Anstrengend, tief und ergreifend. (Flight 13 Mailorder)

B-ABUSE Connemara LP (Hombre Lobo / Antiwörk) Saarland strikes back again, oder wie soll ich diese musikalische Attacke auf meine Sinne deuten? Schön mal wieder eine Band zu hören, die man nicht so einfach in eine gängige Schublade stecken kann. b.abuse machen aus dem Musik wieder ein Happening. Für diejenigen, die nur reinen Punkrock oder Hardcore hören wollen empfehle ich hier bei den anderen Besprechungen weiterzulesen. Alle anderen, die gewillt sind, sich auf einen außergewöhnlichen Hörgenuß einzulassen, sollen jetzt ruhig weiterlesen. Diese LP enthält gerade mal 7 Lieder, die aber trotzdem von der Zeit her über die volle Länge gehen. Die Grundtendenz der Musik ist sehr düster und sehr melancholisch. Den einzigen Vergleich, den ich hier treffen werde, ist der zu Neurosis zu "Souls at zero"-Zeiten. Eine ganze Reihe Samples begleiten die Songs bzw. verbinden diese, zudem wird live eine Diashow beigefügt. Schade, daß dies hier auf der LP in der Umsetzung nicht möglich ist. Ein Fest für die Sinne, wobei ich einfachen Gemütern eher von dieser Band abraten möchte. Das ist fast wie eine klassische Psychotherapie, allerdings mit offenem Ausgang. (Plastic Bomb #41)

B-ABUSE Connemara LP (Hombre Lobo / Antiwörk) Soweit ich informiert bin haben B-Abuse schon wesentlich mehr rausgebracht als diese neue LP, über aus irgendwelchen Gründen habe ich die bisher immer ignoriert. Frag mich nicht wieso - ist halt ein Fakt, den ich auch nicht (mehr) ändern kann. Na ja, eines schönen Tages meinte Fonsy von Hombre Lobo Records jedenfalls, daß er mir mal ein Carepaket mit neuen Sachen seines Labels zusammenstellen würde und da sollte dann auch die aktuelle B-Abuse Langrille dabei sein. Yo, das Päckchen trudelte hier dann einige Zeit später ein und ich war ja machtig gespannt was B-Abuse für eine Mucke machen, denn Fonsy war sich altes andere als sicher ob ich B-Abuse überhaupt mögen würde - schließlich hatte er sicherlich bis dahin kein einziges Review von so einer Lalla wie B-Abuse sie machen zuvor im Eye Witness-Zine gelesen. Na ja egal, nach dieser schwungvollen Einleitung aber endlich mal zur "Connemara" LP an steh. Um es auf den Punkt zu bringen: B-Abuse machen komplexen bzw. komplizierten - jedenfalls soweit ich das beurteilen kann! - sehr abwechslungsreichen, brachialen und emotionalen Hardcore, wobei ich hier nicht den von mir so sehr gehaßten Emocore meine, mit richtig fett geschrieenem Gesang! B-Abuse sind wahrlich alles andere als weinerliche Schlappsacke!! Bei den acht zum Teil sehr langen Stücken wechseln sich ruhige, akustische Parts mit absolut deftigen Ballerpassagen gekonnt ab wobei sich der Sänger der jeweiligen Gesamtsituation perfekt anpaßt k* habe wirklich keine Ahnung mit wem ich B-Abuse vergleichen könnte, aber ich höre hier auf jeden Fall die obligatorischen Neurosis-Einflüsse raus, was allerdings auch daran liegen könnte, daß ich dieser Art von Punk bisher nicht wirklich viel Beachtung geschenkt habe. War vielleicht ein Fehler, denn wenn die ganzen Legionen der "emotionalen" Bands auch nur ansatzweise so geil sind wie B-Abuse habe ich bislang echt was verpaßt. Ich habe diese LP jetzt schon das fünfte Mal hintereinander gehört, also muß die wohl rocken, oder glaubst du wirklich, daß ich mir eine Scheibe so dermaßen oft anhören würde wenn ich die scheiße finden wurde? No way man... (Eye Witness #51)

[B.ABUSE] - "Connemara" (Hombre Lobo /Antiwörk) This LP totally rocks as [B.ABUSE] are playing diverse, complex and kinda intricate emotional hardcore (no, not "emocore"!!) with an amazing singer. I listened to this longplayer five times in a row, so you know it's good! Get this!! (Warprayer #40)

B-ABUSE - [tens]65 MC Sehr schönes Tape von 1998, das sich musikalisch irgendwo zwischen NEUROSIS und THE GATHERING bewegt. Guter Sound, viele Samples, eher langsam und Power durch große Dynamik. Emotional, aber kein Emo. Sollte man sich zulegen. (Ox #52)